Sonntag 21. Januar 2018
25.04.2017

Sustainable Development Goal #12: Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster

Das SDG 12 bietet einen globalen Zielrahmen für Energieeffizienz, nachhaltige Infrastruktur und eine bessere Lebensqualität

„Nature provides a free lunch but only if we control our appetites – William Ruckelshaus

 

Die Weltbevölkerung wächst, aber unsere Ressourcen sind endlich. Sollte die Gesamtbevölkerung im Jahr 2050 9,6 Milliarden Menschen erreichen, sind umgerechnet fast drei Planeten notwendig, um die Ressourcen für unseren gegenwärtigen Lebensstil bereitzustellen. Das SDG 12 bietet einen globalen Zielrahmen für Energieeffizienz, nachhaltige Infrastruktur und eine bessere Lebensqualität für alle.

 

 

Aus unternehmerischer Sicht ist es notwendig, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten zu reduzieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Dazu braucht es einerseits eine enge Zusammenarbeit aller Sektoren (Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Bevölkerung) und andererseits nachhaltige Kooperationen entlang der gesamten Lieferkette – vom Produzenten bis zum finalen Konsumenten. Angestrebt wird unter anderem die Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigen Lebensstil sowie die Informationsbereitstellung über Standards, Zertifikate etc.

 

Die unternehmerische Rolle und Möglichkeiten zur Erreichung des SDG 12

Unternehmen spielen eine bedeutsame Rolle um eine verantwortungsvolle Produktion zu gewährleisten und den nachhaltigen Konsum bei den KonsumentInnen zu fördern. Es braucht ein besseres Verständnis der ökologischen und sozialen Auswirkungen von Produkten sowie Services und Dienstleistungen. Der erste Schritt in diese Richtung, ist die Analyse der Wertschöpfungskette: Es gilt, die „hot spots“ entlang der Wertschöpfungskette – also die Punkte mit dem größten Potenzial für Veränderung hinsichtlich einer Verbesserung der ökologischen und sozialen Auswirkungen - zu identifizieren. Außerdem können Betriebe ihre KundInnen inspirieren, einen nachhaltigeren Lebensstil zu verfolgen.

 

respACT-Mitgliedsbetriebe und ihre aktiven Beiträge zum SDG 12

Vöslauer Mineralwasser AG: Im Rahmen der Materialeffizienz konnte der Recyclinganteil bei Vöslauer PET-Flaschen um 62% gesteigert sowie der CO2 Ausstoß pro verkauftem Liter um 19% verringert werden. Der Anteil des Schienenanteils im Transport zu KundInnen beträgt 31,5%. Mehr im Nachhaltigkeitsbericht

 

Janetschek: Bei der Druckerei konnte der Energieverbrauch von fertigen Druckprodukten um 15% sowie die Menge an gefährlichen Abfällen/fertiger Produkte um 20% reduziert werden. Im Bereich Beschaffung werden Lieferanten unter dem Gesichtspunkt Regionalität ausgesucht.

Mehr im Nachhaltigkeitsbericht

 

Maßnahmen zu verantwortungsvollen Konsum- und Produktionsmustern können zum Beispiel in folgenden Bereichen gesetzt werden:

  • Nachhaltige Beschaffung
  • Ressourceneffizienz von Produkten und Dienstleistungen
  • Materialeffizienz und -recycling
  • Produkt- und Serviceinformationen und Etikettierung
  • Energieeffizienz
  • Wassereffizienz und -qualität
  • Luftqualitätsverbesserungen
  • Umweltinvestitionen
  • Landsanierung
  • Transporteffizienz
  • Abfallreduktion

Hier finden Sie das SDG 12 im Detail

SDGs

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#WERwennnichtWIR

 

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