Dienstag 20. Februar 2018
23.01.2014

Partnerschaften auf Augenhöhe

Erfolgreicher Abschluss des Projekts "Stakeholder Engagement & Partnerschaften"

Am 22. Jänner 2014 wurden im Impact HUB Vienna die Ergebnisse des Projekts "Stakeholder Engagement & Partnerschaften" präsentiert. Anschließend diskutierten Unternehmen, NGOs und Social Entrepreneure darüber, welchen Nutzen Partnerschaften zwischen den einzelnen Stakeholdergruppen haben und entwickelten gemeinsam Tipps für das erfolgreiche Umsetzen einer Kooperation.

Langfristige Kooperationen als Innovationstreiber

 

Langfristige Partnerschaften zwischen Unternehmen und nicht-unternehmerischen Stakeholdern sind Innovationstreiber und Instrument zur Risikominimierung. Außerdem steigern sie die Glaubwürdigkeit beider Partner und tragen so zur Mitarbeiter- und Kundenbindung bei. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch immer der Know-How-Transfer: Beide Partner können sich mit ihrer Expertise einbringen und so gemeinsam zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen.

 

Eine Kooperation bedeutet aber auch immer, dass verschiedene Ideen, Arbeitswelten und Sprachen aufeinander treffen. Eine Partnerschaft erfordert es daher, dass sich beide Seiten auf gleicher Augenhöhe begegnen und ihre Erwartungen und Grenzen offen kommunizieren. Eine weitere Herausforderung ist die Themen- und Partnervielfalt. Bereits bei der Suche nach Partnern und schließlich bei der Definition der Inhalte ist es daher wichtig, themenfokussiert vorzugehen.

 

10 Tipps zum Umsetzen einer Partnerschaft

 

Was es zur erfolgreichen Umsetzung einer Partnerschaft noch benötigt, wurde bei der Follow-Up-Veranstaltung des Projekts "Stakeholder Engagement & Partnerschaften" gemeinsam von Unternehmen, NGOs und Social Entrepreneuren erarbeitet.

 

10 Tipps für das Umsetzen einer erfolgreichen Partnerschaft:

  1. Stehen Sie möglichen Kooperationen offen gegenüber.
  2. Informieren Sie sich regelmäßig über die CSR-Aktivitäten potentieller Partner.
  3. Seien Sie beim Umsetzen einer Partnerschaft kreativ und lassen Sie sich von den Ideen des Partners inspirieren.
  4. Planen Sie eine Partnerschaft langfristig.
  5. Legen Sie Ihre Ziele genau fest.
  6. Legen Sie Ihre Erwartungen und Grenzen offen und bitten Sie Ihren Partner, das gleiche zu tun.
  7. Begegnen Sie Ihrem Partner stets auf gleicher Augenhöhe.
  8. Stellen Sie für die Partnerschaft ausreichend personelle Ressourcen sicher.
  9. Evaluieren Sie die Partnerschaft.
  10. Haben Sie Mut zum Scheitern! Auch aus gescheiterten Projekten kann man lernen.

Detailinformationen zum Projekt

 

Das Projekt "Stakeholder Engagement & Partnerschaften" förderte den Austausch zwischen Unternehmen, Social Entrepreneuren und NGOs aus Österreich, die Interesse an langfristigen Kooperationen mit großer Wirkung haben. Das Projekt wurde von respACT gemeinsam mit Impact HUB Vienna, Fundraising Verband Austria, Generation Social: Social Entrepreneurship Academy und Industriellenvereinigung bei einer Kick-Off Veranstaltung Ende April 2013 initiiert.

 

Nach dem Kick-Off-Event im April fanden in den Monaten Mai und Juni 2013 drei Arbeitsgruppen-Treffen statt, die das Thema aus der jeweiligen Perspektive der Projektpartner beleuchteten und den Boden für unterschiedliche Kooperationsformen ebneten. Über den Sommer füllten die Arbeitsgruppen-TeilnehmerInnen eine Online-Interessenserhebung aus. Durch die Erhebung der Interessen der TeilnehmerInnen und die anschließende Vernetzung potentieller Projektpartner wurde ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung innovativer Partnerschaften gelegt. Zielgruppe dieses Projekts waren EntscheidungsträgerInnen bzw. AbteilungsleiterInnen aus Unternehmen und NGOs sowie Social Entrepreneure.

 

Ergebnisse

  • Das Projekt hat im Zeitraum April 2013 bis Jänner 2014 rund 100 Personen aus verschiedenen Stakeholdergruppen (Unternehmen, Social Entrepreneure, NGOs) erreicht und miteinander vernetzt.
  • Bei den Arbeitsgruppen-Treffen wurden für das Entstehen von Partnerschaften relevante Inhalte vermittelt. Zusätzlich zu den Inputs der Projektpartner konnten nationale und internationale SprecherInnen gewonnen werden (u.a. Claudia Garuti, Ashoka Austria; Martina Blum, AXA Winterthur; Niels Roth, HUB Zürich).
  • Aus den Ergebnissen einer Online-Interessenserhebung unter den TeilnehmerInnen wurden sechs verschiedene Themenbereiche identifiziert, innerhalb welcher Kooperationen erwünscht sind. Dies war auch die Grundlage für die anschließende Vernetzung der TeilnehmerInnen als Peergroups - ein wichtiger Schritt für die Entstehung von Partnerschaften.

Dieses Projekt ist gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

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